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25 Jahre Familienhaus!

11. Oktober 2021

Am 11.10.1996 öffnete das Familienhaus am Universitätsklinikum zum ersten Mal offizielle seine große gelbe Eingangstür. Seit dem sind aus 26 Zimmern 47 geworden, die gelbe Tür wart nie abgeschlossen und viele tausend Familien konnten in der freundlichen, liebevollen und offenen Atmosphäre des Hauses ein wenig Heimat, Ruhe und Ausgleich finden. Manche fanden auch Freunde…

Wir sind unendlich dankbar ob der zahlreichen, vielfältigen und umfänglichen Unterstützung, die uns in den letzten zweieinhalb Jahrzehnte diese wertvollen Arbeit ermöglichte.

Die weltweite Corona-Pandemie hat auch das Familienhaus hart getroffen. Mit großer Sorgfalt und viel Durchhaltevermögen haben wir es bis jetzt geschafft, weder aus pandemischen noch aus wirtschaftlichen Gründen die gelbe Tür schließen zu müssen.

Wir werden weiterhin unser Bestes geben um auch in Zukunft für unsere Familien immer ein Hafen der Ruhe, eine Oase der Stille, eine Insel der Erholung sein zu können. Besonders in diesen schweren Zeiten.

Stimmen aus dem Familienhaus zum 25. Jubiläum:

„We are very grateful for your hospitality during our stay. When we came here it was not easy for us as our daughter was in a very bad situation. But your welcome, love and comfort made us feel at home and lessened our burden. We are really grateful.” Ehepaar Ngwenya aus Zimbabwe, Eltern im Familienhaus

„Die Kinder und Familien sind unendlich dankbar für die langjährige Unterstützung durch das Familienhaus! Auch während der COVID-Krise waren und sind die Mitarbeiter des Familienhauses standfeste und herzliche Begleiter unserer Patienten. Das verdient hohe Anerkennung!“ Prof. Dr. Heymut Omran – Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Allgemeine Pädiatrie und Vorsitzender des Medizinischen Beirats des Familienhauses

„Wir sind dankbar und froh, dass die Projektidee „Familienhaus“ von 1991/92 (initiiert von Prof. Dr. Heribert Jürgens, Dr. Franz Janßen und Monika Schlattmann) durch die Unterstützung vieler Menschen und Institutionen 1996 realisiert werden konnte.  Auch nach 25 Jahren dient das Familienhaus weiterhin engagiert und erfolgreich Familien und ihren Kindern als ein Ort der Sonne, der Entspannung und zum Kraft schöpfen.
Von Herzen Dank all den Menschen, die uns stets hilfreich in diesen 25 Jahren mit ihren Spenden und persönlichem Einsatz zur Seite standen und noch immer stehen. Ohne diese vielfältige Hilfe hätte das Familienhaus seine Aufgabe nicht mit Leben erfüllen können.“ Monika Schlattmann – 1. Vorsitzende des Familienhaus am UKM e.V.

„Das Familienhaus ist ein so schöner Ort mit wundervollen Mitarbeitern, die mir oft durch Gespräche meine schwere Zeit erleichtern. Ich bin froh, dass es trotz unseres Schicksals ein Gemütliches Zuhause für uns geworden ist. Vielen Dank dafür!“ Sandra Geisinger aus Peking, Mutter im Familienhaus

„Als ehrenamtliche Mitarbeiterin habe ich von Beginn an dem Familienhaus angehört. Es ist für mich immer wieder eine große Freude zu erleben, was es für die Menschen bedeutet, in diesem Hause nicht nur eine Unterkunft, sondern auch Trost, Kraft und Zuwendung zu finden. Man spürt einfach, gebraucht zu werden. Ein großer Hoffnungsträger ist auch der Leiter des Hauses, ein ehemals Betroffener, der ein echter Mutmacher ist.“ Ute Nagen, ehrenamtliche Mitarbeiterin seit 1996

„Das Familienhaus ist cool, weil ich nie allein bin. Die Mitarbeiter sind immer zum Reden und Spiele spielen für mich da. Die Zimmer sind sehr gemütlich und es liegt super nah am Krankenhaus.“ Antonia Geisinger aus Peking, Patientin im Familienhaus

„Ich bin so berührt, zu sehen wie wichtig und unersetzlich dieses Familienhaus ist. Seit dem ersten Tag seiner Existenz und über 25 Jahre Wachstum als unbedingt notwendiges Heim des Trostes für die Familien der krebs- und herzerkranken Kinder. Wie sehr brauchen diese Familien in langwierigen Behandlungsphasen ein Gefühl von Geborgenheit und Zuhause! Durch die unerschöpfliche Arbeit von Monika Schlattmann und ihrem Sohn Simon, ist das Familienhaus in seiner Bedeutung nicht mehr wegzudenken. Es ist ein unglaubliches Zeugnis der individuellen Initiative der Schlattman Familie, die durch ihr eigenes Schicksal Inspiration und Verantwortung fanden, den betroffenen Familien die schwierige Lebenssituation zu erleichtern. Ich bin dankbar, das Familienhaus von Anfang an mit meinem Herzen und mit Taten und auch manchmal mit meiner Musik unterstützten zu dürfen. Ich habe hier so viele wunderbare unglaublich starke Menschen kennengelernt, die ich nie vergessen werde. Vielen Dank Monika und Simon Schlattmann!“ Ute Lemper, Schirmherrin des Familienhauses seit 1992

Der Geburtstagsartikel in der WN:

Ein Zuhause für schwere Zeiten